Hello fall: unsere Herbstpreview der neuen Curvymode!

Überall steht sie bereits in den Startlöchern. Die neue Herbstmode hat mit vielen Trends, klassischen Teilen und modischen Hinguckern wieder viel zu bieten und steht für besondere Lebensqualität. Der Herbst bleibt modisch gesehen farbig, wenn auch gedeckter. Muster werden klarer und auch für Liebhaberinnen edlerer und klassischer Trends weckt die neue Curvymode bereits Vorfreude!

Die gedeckteren Intensivfarben treffen auf klassische Nuancen!

Immer wieder fragen uns unsere Kundinnen  nach den Farben des Herbsts. Und wir können Ihnen versprechen: es bleibt farbig! Allerdings werden die Töne etwas gedeckter und weniger knallig als im Sommer: intensives Royalblau und pudrige Blautöne, herbstliches Goldgelb, Tomatenrot und Beerenfarben, sowie kräftige Grünnuancen wie Smaragdgrün und Petrol.

    

Kombiniert werden die Farben gerne zu klassischen Looks. Und auch wer es edel und ausgefallen mag, greift auf Töne wie Schwarz, Marine, Grau, Offwhite oder Schokobraun zurück!

 

Unsere Modecheckliste der Musthaves im Herbst 2019

Wir haben eine kleine Checkliste der neuen Modethemen zusammengestellt. Denn die neue Mode soll ja typgerecht zu Ihnen passen. Aber hier ist bestimmt das passende für jede Curvyfashionliebhaberin dabei:

  • Stepp is back! Klassische Steppjacken und –mäntel in knalligen Farben sind modische Musthaves.

  • 80s-Style: Leolooks, Flauschjacken, Pailettendetails zu klassischen Trends und rockiger Chic!

  • Karo: Jacken, Hosen, aber auch Kleider und Blusen in Tartan-Karo und Tweet!

 

  • Longlooks XXL: Lange Jacken, Tuniken und Blusen sind aus den Kleiderschränken von Curvy Modefans nicht mehr wegzudenken!

  • Edle Eventmode: Basicfarben treffen auf fließende Materialien!

  • Flausch- und Teddymäntel für kalte Tage!

  • Sportliche Hoodies und Casuallooks für jeden Tag!

 

Die ersten Kollektionen sind bereits in unseren Geschäften in Würzburg und Bamberg eingetroffen. Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei und lassen sich von der neuen Curvymode begeistern.

Welche Hose passt zu mir?

Der kleine Berater beim Hosenkauf

Hosenkauf ist Geduldsache! Denn nichts ist für einen Laien schwieriger, als die perfekte Jeans oder eine Lieblingssommerhose zu finden. Es gibt schließlich so viele verschiedene Qualitäten, Stile und Passformen. Schmales Bein und weite Taille, starker  Oberschenkel und starkes Gesäß, komfortabler Oberschenkel aber schmale Fußweite, Kurz- oder Langgrößen,… Ja, die Hosenschnitte sind genauso unterschiedlich, wie die Figurtypen selbst. Darum braucht Frau oft einen Expertentipp, um die perfekte Hose zu finden.

 

 

Skinnyjeans und Röhrenhosen für große Größen

Viele unserer Kundinnen haben den Apfel-Figurtyp. Sie verfügen über einen rundlichen Oberkörper, viel Bauch, aber extrem schlanke Beine. Darum haben wir viele Hosen mit schmalen Beinschnitt, Strechanteil und komfortabler Bauchweite in unserem Sortiment. Kombiniert mit einer lässigen Tunika oder einer Longbluse werden Problemzonen super kaschiert und das Augenmerk auf die schönen Beine gelegt.

 

 

Marlene- und Culotte

Marlenehosen eignen sich besonders für Frauen mit einem ausgeprägten Birnentyp (A-Form). Der hohe, aber schmale Tailleschnitt und die weiten Beine kennzeichnen diese Hose. Das Tollste an den Wunderhosen?! Sie umspielen starke Oberschenkel, kräftige Waden sowie ein ausladendes Gesäß. So lenken sie das Augenmerk auf die vehältnismäßig schlanke Taille und zaubern eine sehr weibliche Silhouette.

 

 

Chinos

 Chinos sind konisch zulaufende Hosen (meist aus Bauwolle oder Jeans). Sie haben einen komfortablen Oberschenkel, aber eine schmale Fußweite. Daher ist diese Passform perfekt für Hosenliebhaberinnen, die kräftigere Oberschenkel, Bauch und Gesäß  haben, aber schmalen Waden und Fesseln. Ideal: Sie sind kürzer geschnitten, weshalb sie auch  kleinen Frauen besonders gut stehen.

 

 

 

All unsere Hosen gibt es natürlich in den Geschäften in Bamberg oder Würzburg  in verschiedenen Matrialien und Schnitten. Egal ob Klassiker, Hosen mit trendigen Prints oder modischen Sommerfarben… Hier ist bestimmt das Richtige für Sie dabei.

 

Lassen Sie sich doch einfach von unseren freundlichen Modeverkäuferinnen mit dem geschulten Blick beraten. So finden Sie schnell Ihre Lieblingshose.

 

Übrigens jetzt ist sie wieder da: unsere Lieblingshose mit der „Klimaanlage“.  Sie ist leicht, atmungsaktiv, temperaturausgleichend und leicht kühlend. Außerdem sitzt sie einfach perfekt und eignet sich für fast jeden Figurtyp!

Einen kleinen Figurberater über die verschiedenen Typen finden Sie hier.

How to style: Wie mache ich Eventfashion alltagstauglich?

Unser Best of der Ideen , um edle Mode alltagstauglich umzustylen

Geht es Ihnen auch so? Die ersten längeren Tage beginnen und schon bekommen wir Frühlingsgefühle. Und auch in der Mode wollen wir jetzt Farbe tragen, denn die triste Jahreszeit war lange genug farblos…Genau in dieser Zeit stehen viele festliche Events ins Haus für die Frau ein neues Outfit benötigt. Aber die Zeit der Abendroben und Cocktailkleider ist schon länger dabei. Immer öfter hören wir von unseren Kundinnen, dass sie nicht wissen wie sie ihr Edeloutfit im Alltag tragen können.

Darum haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie ein Eventoutfit casualtauglich umstylen können.

Stilmix deluxe

Sie haben eine fließende Bluse oder ein Spitzenkleid mit dem Sie bei der letzten Taufe bewundernde Blicke auf sich gezogen haben, wissen aber nicht wie und wann Sie diese im Alltag anziehen sollen?

Eine (Textil)leder- oder Jeansjacke ist ein Musthave, das jede modebewusste Frau im Kleiderschrank haben sollte. Außerdem eignen sie sich perfekt um gewisse Edelteile alltagstauglich umzustylen. Eventmode wird somit entedelt, während der klassischen Jacke das gewisse Etwas verliehen wird. Außerdem ist der Lagenlook ideal dafür die Figur ein bisschen zu verwischen und Silhouette optisch zu strecken. Quasi eine modische Win-win-Situation :-)

 

Trendy Printkombi

In der Anlassmode möchte man gern edel erscheinen. Darum sind extrem-trendige Outfits wie Printkombis oder ein Edel-Casualmix eher selten. Im Alltag sind diese aber perfekt, um Edeloutfits umzustylen. Einen Karoblazer zu einer Blumentunika tragen? Na klar! Allerdings müssen die Farbtöne harmonieren, um den Look modisch aber in sich stimmig wirken zu lassen.

 

 

Evergreen: Jeans

Baumwollhosen oder Jeans sind absolute Evergreens und eine gut sitzende Hose ist ein wahrer Schatz. Das  knielange Kleid, das Sie zur letzten Familiengeburtstag getragen haben, hängt nur im Schrank? Warum tragen Sie es nicht einmal über einer Jeans? So bekommen viele Kleider einen Alltagslook und können nicht nur im Hochsommer getragen werden, weil man sich gleich angezogener fühlt.

 

It’s all about accessoires

Accessoires sind die große Liebe der Frauen.  Warum? Egal ob man zu- oder abnimmt… Schals, Schmuck, Handtaschen und Co passen immer. Außerdem kann man damit jedes Outfit nach seinen Wünschen formen. Wie wäre es mit einer übergroßen Shoppingbag oder einer groben Statementkette? Schon bekommt Ihr Eventoutfit eine andere Fahionaussage und wird casualtauglich.

 

 

Haben Sie noch weitere Tipps um Edelmode alltäglich zu machen? Dann schreiben Sie uns gerne einen Kommentar dazu. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

Lieblingsmaterial: Viskose!

Unser Lieblingsmaterial Viskose wird immer beliebter und hat teilweise die klassische Baumwolle abgelöst. In einen Großteil aller Shirts und Blusen findet man einen Viskoseanteil. Da stellt sich natürlich leicht die Frage nach dem Warum? Wir werden oft nach Kleidungsstücken in natürlichen Materialien, wie Baumwolle, gefragt. Das Problem bei reinen Naturfasern ist allerdings, dass die Teile wenig formbeständig sind und leicht ausbeulen. Um Vorurteilen der chemisch hergestellten Viskose entgegenzuwirken, haben wir für Sie die wichtigsten Infos über unser Lieblingsmaterial Viskose zusammengefasst.

Was ist Viskose?

Viskose ist eine chemische hergestellte Faser im Bauwoll-Look. Dennoch handelt es sich hier um KEINE Micro- oder Kunstfaser, denn Viskose besteht aus natürlicher Cellulose.

Gebrauchs- und Trageeigenschaften                         

Viskose nimmt mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle (11-14%), wodurch Frau besonders im Sommer viele Vorteile hat. Außerdem ist die Luftdurchlässigkeit ziemlich hoch, was Schwitzen gut vorbeugt. Trockene Viskose hat außerdem eine hohe Dehnungsfähigkeit. Besonders gut ist es auch, dass Viskose sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand äußerst formbeständig ist und somit nicht ausbeult.

Waschanleitungen und Pflegeeigenschaften

  • Viskose bei 30 bis 60 Grad im Fein- oder Wollwaschgang waschen
  • Reine Viskose nicht schleudern
  • Chlorbleiche nicht erlaubt
  • Viskose kann gut gebügelt werden, was aber oft nicht nötig ist, da sie einen leichten und lässigen Look verspricht

 

Viskose ist also eines unserer Lieblingsmaterialen, da es positiven Eigenschaften von Baumwolle (angenehm auf der Haut, sehr luftdurchlässig) und chemischen Materialien wie Polyamid (behält seine Form) vereint.

Sie wollen mehr Informationen über Materialien, Stoffe, Schnitte und Farben unserer Mode. Informieren Sie sich gerne hier auf unserer Seite oder lassen Sie sich von unseren kompetenten Fashionverkäuferinnen beraten.

 

 

Apfel oder Birne? Ein kleiner Figurtypberater!

Figurberater:

Im Fashionbereich gibt es gerade viele Trends und Passformen. Wie soll Frau denn da noch den Überblick behalten? Röhre, Boyfriend-Schnitt, Bootcut oder Marlene?! Es ist gar nicht so einfach die ideale Jeans- ein Musthave in jedem weiblichen Kleiderschrank- zu finden. Denn Hosenkauf ist vor allem eines: Geduldssache! Aber auch die Wahl des Schnittes eines Oberteiles ist nicht einfach. Steht mir ein kürzeres oversiziges Shirt mit Raglanarm oder eine schmale Longbluse besser? Sind klassische Schnitte oder ein trendiger Lagenlook idealer? Besonders in der Plus-Size-Mode ist es wichtig seinen Figurtyp zu kennen, um perfekte Outfits zu finden, die die eigenen Vorzüge unterstreichen und Problemzonen kaschieren.

Es gibt drei Hauptfigurtypen:

 

DER BIRNENTYP

 

Frauen des Birnentyps haben schmale Schultern, Arme und Taille, sowie einen flachen Bauch. Hüfte und Hintern sind breiter als die Schultern. Außerdem haben Birnentypen kräftige Oberschenkel. Diese und der Hintern gelten als Problemzonen des Birnentyps. Die Hingucker der Birnenfigur hingegen sind die schmale Taille und der schlanke Oberkörper, der durch die kräftigen Hüften besonders weiblich wirkt. Vorteilhaft sind für die Birnenfrau besonders Oberteile in der A-Form (oben schmal, unten weit), gerade Hosenschnitte oder die Marleneform.

 

DER HERZTYP

 

Frauen des Herztyps haben einen großen Busen, einen rundlichen Rumpf und eine ausgeprägte Schulterpartie. Hüfte, Hintern und Beine sind dagegen, anders als beim Birnentyp, eher schmal. Die Vorzüge der Herzfigur liegen besonders im attraktivem Dekolleté und den schlanken Beinen.

 

DER APFELTYP

 

Die Apfelfrau hat auch einen fülligeren Busen und einen rundlichen Oberkörper. Der Hintern ist eher flach. Außerdem hat dieser Figurtyp schlanke Beine und eine, im Vergleich zu den Schultern, schmale Hüfte. Die Beine und das Dekolleté sind auch der Hingucker des Apfeltyps und sollten betont werden.

Der perfekte Schnitt für die Herz- und Apfelfrau ist gerade bis oversizig. Auch mit dem Lagenlook machen Sie nichts verkehrt. Der Schnitt oben weit und unten schmal (Raglanschnitt) oder lässige lange Teile sind perfekt. Eine tolle Hosenform für Sie ist die modische Röhren- oder Jegginsform.

Von der Faser zum Stoff: Wissenswertes über Chemiefasern und Mischmaterialien!

Chemiefasern sind für viele Kunden und Modeliebhaber immer noch ein Reizthema. „Bloß kein Polyester!“ hören unsere Modeberaterinnen häufig in Verkaufsgesprächen. Doch haben die künstlich-hergestellten Materialien zurecht diesen miesen Ruf? Ja und Nein! Manche Argumente sind nicht zu entkräftigen. Trotzdem sind Polyester & Co inzwischen viel hochwertiger als früher und können auch eine Menge positiver Eigenschaften aufweisen.

Wir möchten Sie im zweiten Teil unserer Stoffkunde über chemische Faserstoffe an zwei Beispielen informieren:

  1. Natürliche Chemiefasern (Beispiel: Viskose)

Viskose ist eine sehr beliebte Faser im Fashionbereich, da sie viele Eigenschaften natürlicher und chemischer Fasern kombiniert. Beispielsweise gehen Kleidungsstücke nicht so schnell aus der Form wie bei Wollteilen, die Saugfestigkeit ist aber trotzdem sehr hoch (ähnlich wie bei Baumwolle). Die Beliebtheit von Viskose ist also sehr gerechtfertigt.

Sehr hohe Feuchtigkeitsaufnahme und Saugfähigkeit:

Die Feuchtigkeitsaufnahme der Viskose liegt bei 11% bis 14% und übertrifft somit die der Baumwolle. Viskose verfügt deshalb über gute Hygiene (wegen der Schweißaufnahmefähigkeit) und Färbeigenschaften. Allerdings benötigt Viskose etwas länger zum Trocknen als rein-natürliche Materialien.

Mittlere Elastizität

Die Faser weist im trockenen Zustand eine mittlere Dehnungsfähigkeit auf, weswegen in vielen Hosen ein Elastan-Anteil eingebracht wird (höherer Strech-Anteil). Aus diesem Grund ist Viskose sowohl im trockenen, als auch im nassen Zustand gering formbar und formbeständig.

Geringe Reiß- und Scheuerfestigkeit

Die Reiß- und Scheuerfestigkeit von reiner Viskose ist eher gering (besonders im nassen Zustand). Das wird aber bei Mischmaterialien (z.B. Baumwolle-Viskose) sehr gut ausgeglichen. Trotzdem ist einer 30-Grad-Wäsche bei Viskose-Textilien anzuraten.

Hohe Luftdurchlässigkeit

Viskose ist durch ihre hohe Luftdurchlässigkeit und das geringe Wärmerückhaltevermögen atmungsaktiv und kühlend. Darum sind Viskosekleidungsstücke besonders im Sommer ein Musthave. Außerdem ist Viskose sehr angenehm auf der Haut, da sie natürliche und chemische Materialien verbindet.

Pflegeeigenschaften

Viskose im Feinwaschgang oder maximal bei 30 Grad waschen; reine Viskose nicht schleudern; Chlorbleiche ist in der Regel nicht erlaubt und Viskose sollte nur mäßig heiß gebügelt, sowie nicht getrocknet werden.

  1. Synthetische Chemiefasern (Beispiel: Polyester)

Polyesterfasern werden von allen Synthetikmaterialien in der Modebranche am häufigsten produziert. Obwohl sie, besonders bei älteren Kunden, einen schlechten Ruf haben, weißen sie auch viele gute Tragekriterien auf. Weitere synthetische Fasern lauten Polyamid, Polyacryl, Elastan, etc.

Sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme

Allgemein ist die Feuchtigkeitsaufnahme bei Polyester eher gering (0,2 bis 0,5 %). Allerdings gibt es tolle Mischfasern (z.B. unsere Sensitiv-Wunderhose von KJBrand), die sehr wohl atmungsaktiv und kühlend sind. Polyester-Teile sind einlauffest, leicht zu waschen und trocknen besonders schnell.

Hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit

Polyester weißt, trocken oder nass, eine hohe Reißfestigkeit auf und ist auch sehr scheuerfest und damit langlebig.

Mittlere Dehnung und hoher Elastizitätsgrad

Die mittlere Dehnung und die hohe Elastizität von Polyester sorgen dafür, dass Polyestertextilien kaum knittern. Die Beständigkeit gegen Wettereinflüsse ist sehr gut, weshalb Bügelfalten und Plissees dauerhaft halten.

Pflegeeigenschaften

Polyester sollte in Feinwäsche bei maximal 30 Grad und in Buntwäsche bei 60 Grad gewachen werden; Chlorbleiche ist in der Regel nicht erlaut; Polyester kann bei mäßig heißen Temperaturen gebügelt werden; auch Trocknen ist bei reduzierter Temperatur möglich.

Es gibt enorm viele textile Faserstoffe, weswegen wir uns auf wenige begrenzt haben. Allerdings gibt es kaum einen der nur positive Eigenschaften hat, darum sind Mischtextilien eine super Lösung. Die Mischung der Materialien führt zur Abschwächung der negativen und Steigerung der positiven Eigenschaften. Eine Jeans ohne den synthetischen Elastan-Anteil ist beispielsweise kaum denkbar. Schauen Sie doch einfach einmal auf das Etikett oder fragen Sie ihre Verkaufsberaterin, welche Fasern sich für Ihre Zwecke am besten eignen :-)

Von der Faser zum Stoff: Wissenswertes über Naturfasern!

Immer wieder hören wir in Verkaufsgesprächen Kundenmeinungen über bestimmte Stofffasermaterialien. Besonders chemische Fasern wie Polyester haben einen schlechten Ruf. Darum möchten wir Sie heute über Gebrauchs- und Trageeigenschaften der wichtigsten Textilmaterialien informieren und ein wenig mit den Vorurteilen aufräumen. Im ersten Teil unseres Specials möchten wir über natürliche Materialien berichten, während wir uns in Teil 2 (erscheint nächste Woche) mit chemischen Fasern beschäftigen.

 

 

  1. Pflanzliche Naturfasern (Beispiel Baumwolle)

Die häufigsten Naturfasern, die in der Modebranche verwendet werden sind Baumwolle und Leinen. Baumwolle wird aus Samenhaaren gewonnen und ist der mengenmäßig bedeutendste Naturfaserstoff. Folgende Kriterien der Eigenschaften sind bezeichnend für Textilien aus Baumwolle:

Hohe Feuchtigkeitsaufnahme und Saugfähigkeit:

Baumwolle nimmt 7 bis 11 % Feuchtigkeit auf und besitzt eine hohe Saugfähigkeit. Darum benötigen gewaschene Baumwolltextilien relativ lange zum Trocknen. Des Weiteren ist sie sehr angenehm auf der Haut zu tragen.

Geringe Elastizität

Die geringe Dehnungsfähigkeit führt zur geringer Formbeständigkeit und Knitterbildung.

Hohe Reißfestigkeit

Baumwolle ist besonders reißfest, so dass häufiges Waschen und Schleudern der Kleidung kein Problem darstellt.

Besonders hohe Scheuerfestigkeit

Baumwolle besitzt eine besonders hohe Scheuerfestigkeit und hat daher ein gutes Verschleißverhalten, so dass Textilien aus Baumwolle besonders lange tragbar sind.

Geringes Wärmerückhaltevermögen

Die Wärmespeicherung der Naturfaser Baumwolle ist sehr gering, weil wenig Luft eingeschlossen werden kann. Die Luftdurchlässigkeit eignet sich besonders für Sommermode ideal.

Pflegeeigenschaften

Waschbar bis 95 Grad (optimale Hygiene), Chloren ist möglich (problemlose Fleckenentfernung), Trocknen möglich, Bügeln zur Glättung notwendig

  1. Tierische Naturfasern (z.B. Wolle)

Die Bezeichnung Wolle gilt für alle Fasern, die aus dem Fell eines Schafes gewonnen werden. Es gibt viele verschiedene Schafsarten, also auch unterschiedliche Wollarten wie Schurwolle, Alpakawolle, Mohair, Kaschmir, Angora, etc. Die Eigenschaften prägen sich bei Stoffen aus Wolle wie folgt aus:

Hohe Feuchtigkeitsaufnahme und Saugfähigkeit

Die Aufnahme von Feuchtigkeit bei Wolle beträgt etwa 15 bis 17% und ist somit sehr hoch. Allerdings fühlt sich die Faser trotzdem nicht nass an. Ist die Umgebung des Materials trocken verdunstet die Feuchtigkeit sehr schnell.

Höchste Dehnungsfähigkeit unter Naturfasern

Wolle verfügt über eine extrem hohe Elastizität, besonders im nassen Zustand, weswegen nasse Textilien niemals hängend getrocknet werden, da es zu ungewünschten Verformungen kommen kann. Außerdem hat Wolle eine geringe Knitterneigung und ein sehr gutes Knittererholungsvermögen.

Hohe Formbarkeit

Besonders im nassen Zustand ist Wolle sehr formbar. Bei gleichzeitiger Einwirkung von Feuchtigkeit, Hitze und Druck lässt sich darum leicht eine gegebene Form (z.B. Bügelfalte fixieren)

Geringste Reißfähigkeit unter Naturmaterialien

Wollarten haben eine äußerst geringe Reißfestigkeit. Darum ist eine schonende Behandlung während und nach der Wäsche erforderlich.

Geringe Scheuerfestigkeit

Die Scheuerfestigkeit ist im Allgemeinen gering. Je nach Dehnung der Fäden und Art der Scheuerung, gibt es aber eine unterschiedliche Widerstandsfähigkeit gegen diese.

Hohes Wärmerückhaltevermögen

Wolle isoliert und hält kuschelig warm, und wird daher oft für Winterbekleidung wie Mäntel oder Pullover eingesetzt.

Pflegeeigenschaften

Waschtemperatur max. 30 Grad (besser Schonwaschgang) da Wolle leicht verfilzt, Wollwaschmittel ist nötig, ohne starke Bewegung waschen, Chloren nicht möglich, Trocknen nur liegend, Bügeln bis 160 Grad mit Dampfbügeleisen.

 

Sie sind ein Fan von Naturfasern? Wie Sie sehen hat jedes Material Vor- und Nachteile, weswegen man auch chemischen Textilien eine Chance geben sollte (Beitrag dazu erscheint nächste Woche). Am besten sind allerdings Mischgewebe, weil sie die positiven Eigenschaften vieler Fasern kombinieren können.